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61886/1258-BGB-Pfandrecht-am-Anteil-eines-Miteigentuemers

Paragrafen davor und folgende

§ 1248 BGB Eigentumsvermutung
§ 1249 BGB Ablösungsrecht
§ 1250 BGB Übertragung der Forderung
§ 1251 BGB Wirkung des Pfandrechtsübergangs
§ 1252 BGB Erlöschen mit der Forderung
§ 1253 BGB Erlöschen durch Rückgabe
§ 1254 BGB Anspruch auf Rückgabe
§ 1255 BGB Aufhebung des Pfandrechts
§ 1256 BGB Zusammentreffen von Pfandrecht und Eigentum
§ 1257 BGB Gesetzliches Pfandrecht

§ 1259 BGB Verwertung des gewerblichen Pfandes
§ 1273 BGB Gesetzlicher Inhalt des Pfandrechts an Rechten
§ 1274 BGB Bestellung
§ 1275 BGB Pfandrecht an Recht auf Leistung
§ 1276 BGB Aufhebung oder Änderung des verpfändeten Rechts
§ 1277 BGB Befriedigung durch Zwangsvollstreckung
§ 1278 BGB Erlöschen durch Rückgabe
§ 1279 BGB Pfandrecht an einer Forderung
§ 1280 BGB Anzeige an den Schuldner
§ 1281 BGB Leistung vor Fälligkeit

§ 1258 BGB Pfandrecht am Anteil eines Miteigentümers

(1) Besteht ein Pfandrecht an dem Anteil eines Miteigentümers, so übt der Pfandgläubiger die Rechte aus, die sich aus der Gemeinschaft der Miteigentümer in Ansehung der Verwaltung der Sache und der Art ihrer Benutzung ergeben.
(2) Die Aufhebung der Gemeinschaft kann vor dem Eintritt der Verkaufsberechtigung des Pfandgläubigers nur von dem Miteigentümer und dem Pfandgläubiger gemeinschaftlich verlangt werden. Nach dem Eintritt der Verkaufsberechtigung kann der Pfandgläubiger die Aufhebung der Gemeinschaft verlangen, ohne dass es der Zustimmung des Miteigentümers bedarf; er ist nicht an eine Vereinbarung gebunden, durch welche die Miteigentümer das Recht, die Aufhebung der Gemeinschaft zu verlangen, für immer oder auf Zeit ausgeschlossen oder eine Kündigungsfrist bestimmt haben.
(3) Wird die Gemeinschaft aufgehoben, so gebührt dem Pfandgläubiger das Pfandrecht an den Gegenständen, welche an die Stelle des Anteils treten.
(4) Das Recht des Pfandgläubigers zum Verkauf des Anteils bleibt unberührt.
Kontakt: info@brennecke-rechtsanwaelte.de
Stand: 19.04.2006


Normen: § 1258 BGB