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61916/1288-BGB-Anlegung-eingezogenen-Geldes

Paragrafen davor und folgende

§ 1278 BGB Erlöschen durch Rückgabe
§ 1279 BGB Pfandrecht an einer Forderung
§ 1280 BGB Anzeige an den Schuldner
§ 1281 BGB Leistung vor Fälligkeit
§ 1282 BGB Leistung nach Fälligkeit
§ 1283 BGB Kündigung
§ 1284 BGB Abweichende Vereinbarungen
§ 1285 BGB Mitwirkung zur Einziehung
§ 1286 BGB Kündigungspflicht bei Gefährdung
§ 1287 BGB Wirkung der Leistung

§ 1289 BGB Erstreckung auf die Zinsen
§ 1290 BGB Einziehung bei mehrfacher Verpfändung
§ 1291 BGB Pfandrecht an Grund oder Rentenschuld
§ 1292 BGB Verpfändung von Orderpapieren
§ 1293 BGB Pfandrecht an Inhaberpapieren
§ 1294 BGB Einziehung und Kündigung
§ 1295 BGB Freihändiger Verkauf von Orderpapieren
§ 1296 BGB Erstreckung auf Zinsscheine
§ 1297 BGB Unklagbarkeit, Nichtigkeit eines Strafversprechens
§ 1298 BGB Ersatzpflicht bei Rücktritt

§ 1288 BGB Anlegung eingezogenen Geldes

(1) Wird eine Geldforderung in Gemäßheit des § 1281 eingezogen, so sind der Pfandgläubiger und der Gläubiger einander verpflichtet, dazu mitzuwirken, dass der eingezogene Betrag, soweit es ohne Beeinträchtigung des Interesses des Pfandgläubigers tunlich ist, nach den für die Anlegung von Mündelgeld geltenden Vorschriften verzinslich angelegt und gleichzeitig dem Pfandgläubiger das Pfandrecht bestellt wird. Die Art der Anlegung bestimmt der Gläubiger.
(2) Erfolgt die Einziehung in Gemäßheit des § 1282, so gilt die Forderung des Pfandgläubigers, soweit ihm der eingezogene Betrag zu seiner Befriedigung gebührt, als von dem Gläubiger berichtigt.
Kontakt: info@brennecke-rechtsanwaelte.de
Stand: 19.04.2006


Normen: § 1288 BGB