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113705/316c-StGB-Angriffe-auf-den-Luft-und-Seeverkehr

Paragrafen davor und folgende

§ 314 StGB Gemeingefährliche Vergiftung
§ 314a StGB Tätige Reue
§ 315 StGB Gefährliche Eingriffe in den Bahn , Schiffs und Luftverkehr
§ 315a StGB Gefährdung des Bahn , Schiffs und Luftverkehrs
§ 315b StGB Gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr
§ 315c StGB Gefährdung des Straßenverkehrs
§ 315d StGB Schienenbahnen im Straßenverkehr
§ 316 StGB Trunkenheit im Verkehr
§ 316a StGB Räuberischer Angriff auf Kraftfahrer
§ 316b StGB Störung öffentlicher Betriebe

§ 317 StGB Störung von Telekommunikationsanlagen
§ 318 StGB Beschädigung wichtiger Anlagen
§ 319 StGB Baugefährdung
§ 320 StGB Tätige Reue
§ 321 StGB Führungsaufsicht
§ 322 StGB Einziehung
§ 323a StGB Vollrausch
§ 323b StGB Gefährdung einer Entziehungskur
§ 323c StGB Unterlassene Hilfeleistung
§ 324 StGB Gewässerverunreinigung

§ 316c StGB Angriffe auf den Luft und Seeverkehr

(1) Mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren wird bestraft, wer
1. Gewalt anwendet oder die Entschlußfreiheit einer Person angreift oder sonstige Machenschaften vornimmt, um dadurch die Herrschaft über
a) ein im zivilen Luftverkehr eingesetztes und im Flug befindliches Luftfahrzeug oder
b) ein im zivilen Seeverkehr eingesetztes Schiff zu erlangen oder auf dessen Führung einzuwirken, oder
2. um ein solches Luftfahrzeug oder Schiff oder dessen an Bord befindliche Ladung zu zerstören oder zu beschädigen, Schußwaffen gebraucht oder es unternimmt, eine Explosion oder einen Brand herbeizuführen.
Einem im Flug befindlichen Luftfahrzeug steht ein Luftfahrzeug gleich, das von Mitgliedern der Besatzung oder von Fluggästen bereits betreten ist oder dessen Beladung bereits begonnen hat oder das von Mitgliedern der Besatzung oder von Fluggästen noch nicht planmäßig verlassen ist oder dessen planmäßige Entladung noch nicht abgeschlossen ist.
(2) In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren.
(3) Verursacht der Täter durch die Tat wenigstens leichtfertig den Tod eines anderen Menschen, so ist die Strafe lebenslange Freiheitsstrafe oder Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren.
(4) Wer zur Vorbereitung einer Straftat nach Absatz 1 Schußwaffen, Sprengstoffe oder sonst zur Herbeiführung einer Explosion oder eines Brandes bestimmte Stoffe oder Vorrichtungen herstellt, sich oder einem anderen verschafft, verwahrt oder einem anderen überläßt, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.
Kontakt: info@brennecke-rechtsanwaelte.de
Stand: 26.10.2007


Normen: § 316c StGB