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113724/330-StGB-Besonders-schwerer-Fall-einer-Umweltstraftat

Paragrafen davor und folgende

§ 323b StGB Gefährdung einer Entziehungskur
§ 323c StGB Unterlassene Hilfeleistung
§ 324 StGB Gewässerverunreinigung
§ 324a StGB Bodenverunreinigung
§ 325 StGB Luftverunreinigung
§ 325a StGB Verursachen von Lärm, Erschütterungen und nichtionisierenden Strahlen
§ 326 StGB Unerlaubter Umgang mit gefährlichen Abfällen
§ 327 StGB Unerlaubtes Betreiben von Anlagen
§ 328 StGB Unerlaubter Umgang mit radioaktiven Stoffen und anderen gefährlichen Stoffen und Gütern
§ 329 StGB Gefährdung schutzbedürftiger Gebiete

§ 330a StGB Schwere Gefährdung durch Freisetzen von Giften
§ 330b StGB Tätige Reue
§ 330c StGB Einziehung
§ 330d StGB Begriffsbestimmungen
§ 331 StGB Vorteilsannahme
§ 332 StGB Bestechlichkeit
§ 333 StGB Vorteilsgewährung
§ 334 StGB Bestechung
§ 335 StGB Besonders schwere Fälle der Bestechlichkeit und Bestechung
§ 336 StGB Unterlassen der Diensthandlung

§ 330 StGB Besonders schwerer Fall einer Umweltstraftat

(1) In besonders schweren Fällen wird eine vorsätzliche Tat nach den §§ 324 bis 329 mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
1. ein Gewässer, den Boden oder ein Schutzgebiet im Sinne des § 329 Abs. 3 derart beeinträchtigt, daß die Beeinträchtigung nicht, nur mit außerordentlichem Aufwand oder erst nach längerer Zeit beseitigt werden kann,
2. die öffentliche Wasserversorgung gefährdet,
3. einen Bestand von Tieren oder Pflanzen der vom Aussterben bedrohten Arten nachhaltig schädigt oder
4. aus Gewinnsucht handelt.
(2) Wer durch eine vorsätzliche Tat nach den §§ 324 bis 329
1. einen anderen Menschen in die Gefahr des Todes oder einer schweren Gesundheitsschädigung oder eine große Zahl von Menschen in die Gefahr einer Gesundheitsschädigung bringt oder
2. den Tod eines anderen Menschen verursacht,
wird in den Fällen der Nummer 1 mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in den Fällen der Nummer 2 mit Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren bestraft, wenn die Tat nicht in § 330a Abs. 1 bis 3 mit Strafe bedroht ist.
(3) In minder schweren Fällen des Absatzes 2 Nr. 1 ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren, in minder schweren Fällen des Absatzes 2 Nr. 2 auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.
Kontakt: info@brennecke-rechtsanwaelte.de
Stand: 26.10.2007


Normen: § 330 StGB